Der O-See

Der Olbersdorfer See (D09-110)

... -kurz auch O-See- entstand in den 90iger Jahren durch großangelegte Renaturierung des ehemaligen Tagebaus Olbersdorf.

Olbersdorfer See, Blick auf das Zittauer Gebirge im Hintergrund

Bei einer maximalen Tiefe von ca. 40m hat er eine Fläche von etwa 50 ha. Das gesamte Gebiet wurde touristisch erschlossen, es gibt einen Badestrand, Gastronomie sowie einen Surfer-Strand. Neuerdings werden auch einige Boote während der Badesaison verliehen, die Bootsbenutzung zum Angeln ist gestattet.

Es gibt auch einen Bootsslip dessen Benutzung man aber im Hotel "Haus am See" anmelden muss.

Parken:

...ist im Bereich der Dorfstraße Olbersdorf kostenfrei möglich. In der Nähe des Hotels "Haus am See" (Einfahrt rechts vor der Hoteleinfahrt) gibt es hinter den Schwerbeschädigten-Parkplätzen fünf Anglerparkplätze, dazu ist eine Kopie des Erlaubnisscheines hinter die Frontscheibe zu legen.

Im Bereich des Strandbades stehen kostenpflichtige Parkplätze zur Verfügung.

Angelbereiche unbedingt beachten!

Es sind nur die in der Skizze bezeichneten Bereiche für das Ufer-Angeln freigegeben.

Für das Bootsangeln ist der Bereich zwischen den Bojenketten erlaubt.

Olbersdorfer See, Lageskizze der Angelbereiche

Das Wasser ist auch im Sommer klar, die Sichttiefe beträgt stets deutlich über einen Meter. Der Grund ist teils sandig–kiesig, wobei leider in den letzten Jahren Feinsediment durch Hochwasser der Mandau eingetragen wurden. Die Wassertiefe ist in den meisten Bereichen vom Ufer her gleichmäßig abfallend bis ca. 4m Tiefe in 30-50m Uferentfernung, danach terassenförmig steiler abfallend. In Bereichen von etwa 2-5mWassertiefe gibt es ausgedehnte Pflanzenfelder die auch bis zur Oberfläche ragen können. Der Nordbogen ist aus bergbaurechtlichen Gründen für das Betreten gesperrt, der durch Bojen markierte Bereich darf nicht befahren werden. Der Seegrund ist in diesem Bereich mit großformatiger Steinpackung bedeckt und steilschartig von 0 bis auf etwa 4-6m Tiefe in Bojenentfernung.

Fischarten:

Karpfen, Schleie, Hecht, Barsch, Zander, Aal, Große Maräne (Felchen, Renken), Weißfische (Plötze, Döbel, Blei), vereinzelt Seeforelle und Regenbogenforelle.

Angelmethoden:

Grundangeln auf Karpfen, sowie in den Monaten März bis Mai auf Maräne (Renke) vom Ufer aus und später im Jahr vom vom Boot.

Raubfischangeln: Mit totem Köderfisch vom Ufer aus auf Grund oder mit Pose, besonders im September-Dezember.

Spinnangel auf Barsch oder Hecht in der gesamten Saison (vom 1.5. bis 31.1.) solange kein Eis da ist, vom Ufer aus oder watend. In der Badesaison meist nur in den frühen Morgenstunden erfolgreich. Bootsangeln gilt als aussichtsreicher.

Besonderheiten: Die Hegene ist erlaubt.

Das Renkenangeln wird außer im Frühjahr (März-Mai) kaum betrieben. Gerade im März und April sind die Felchen gut vom Ufer aus beangelbar. Entweder man nutzt eine Rute mit einer Hegene oder es wird mit zwei Grundangeln und kleinen Rotwürmern oder Maden geangelt. Ich angle sehr gern mitder Hegene vom Bellyboot aus und kann mit viel Ausdauer regelmäßig Felchen fangen, allerdings sind selten Fische ber 35 cm dabei, die bisher größten Fische erreichte gerade 40cm.

Ich nutze die gesamte Saison (1.1.-30.9.) über mein Bellyboot, um mit der feinen Zupfrute diesen interessanten Fischen nachzustellen.

(Mindestmaß Felche/Gr. Maräne 30cm, max. 3 Fische dürfen entnommen werden).

Große Maräne aus dem Olbersdorfer See

 

© fewo-zi.de Impressum aktualisiert 12.08.2016